Erdrotation - Part 2

von Niklas

f3.5; 20 Sekunden; ISO-200; 18mm (29mm)* - Canon EOS 600D

Nun habe auch ich mich an ein solches Shooting gewagt. Das Ergebnis kann sich auch hier sehen lassen.

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Jedes Bild wurde mit einer Blendenöffnung von f3.5 aufgenommen. Bei einem ISO-Wert von 200 wurde jedes Foto 20 Sekunden in einem Intervall von 19 Sekunden belichtet. Zur Zeit der Aufnahmen waren in der Umgebung der Kamera um die 0 °C. Insgesamt wurden 320 Bilder geschossen, jedoch konnten nur 94 davon verwendet werden.

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Der Grund dafür, nach 94 Aufnahmen ist die Frontlinse des Objektivs beschlagen und die Feuchtigkeit kondensierte. Folglich entstand ein Wasserfilm auf der Linse und somit waren die Aufnahmen nicht mehr zu verwenden. Die Kamera hat trotz der starken Feuchtigkeit keinen Schaden erlitten.

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Das Endergebnis wurde mit Hilfe von Lightroom und AfterEffects erzielt. Als erstes habe ich die Rohbilder standardmässig in Lightroom bearbeitet, anschließend in AfterEffects mit der Funktion "Aufhellen" sichtbar übereinander gelegt.

f3.5; 20 Sekunden; ISO-200; 18mm (29mm)* - Canon EOS 600D

Aus demselben Bildmaterial konnte ich mit teilweise anderen Bearbeitungen ein komplett anderes Ergebnis erzielen. Auch hier wurden die Bilder als erstes in Lightroom bearbeitet. Anschließend in Gimp als Ebenen mit 40 % Deckkraft übereinander positioniert. Nach dem Exportieren aus Gimp wurde die entstandene JPEG - Datei in Lightroom erneut bearbeitet.

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Dort habe ich den Standard SW-Modus gewählt, aber Kontrast, Helligkeit, Luminanz, Dynamik etc. entsprechend des gewünschten Ergebnisses verändert und angepasst.

Einzelfoto: f3.5; 20 Sekunden; ISO-200; 18mm (29mm)* - Canon EOS 600D

HINWEIS: Bei kalten Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit sollte man erfahrungsgemäß keine Kamera über mehrere Stunden im Außenbereich positionieren. Die Gefahr eines Schadens an Kamera oder Objektiv ist einfach zu groß. Außerdem ist die Quote der verwendbaren Bilder viel zu gering. Aufnahmen solcher Art sollten im Sommer durchgeführt werden.

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*ACHTUNG: Da diese Aufnahmen mit einer Kleinformat Kamera (EOS 600D) aufgenommen wurden, muss die Brennweite mit 1,6 multipliziert werden, um den effektiven Wert zu ermitteln! Dieser befindet sich in der Klammer.

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Foto und Artikel: Niklas Raschke

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